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Das Spital in der europäischen Geschichte und Kunst I (Mittelalter)


Kursnummer GA4106
Beginn Mi., 03.07.2019, 18:30 - 20:00 Uhr,
Vortrag (ohne Voranmeldung, Abendkasse)
Kursgebühr 6,00 € je Termin
Dauer 1 Abend
Kursleitung Klaus Wendler
Kursort
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Eine Welt ohne Krankenhäuser ist heutzutage kaum mehr vorstellbar, und doch gab es Spitäler weder in den altorientalischen Kulturen noch in Griechenland oder Rom. Erst das Christentum, das die Sorge für Notleidende dem Staat zur Pflicht machte, hat sie in der Spätantike eingeführt. Zu Institutionen für die Armen und Kranken der lokalen Bevölkerung, kamen bald solche für Reisende, vor allem für Pilger an Wallfahrtswegen. Mit dem Untergang des antiken Staates ging die Kranken- und Armenfürsorge ganz an die Kirche über; infolge der Ausbreitung des Mönchtums und der Gründung spezieller Krankenpflegeorden (im Gefolge großer Epidemien) wurde ganz Europa von einem Netz von Krankenhäusern überzogen. Seit dem Hochmittelalter engagierten sich zunehmend die Städte auf diesem Gebiet. Den dort gegründeten Spitälern, denen oft Armen- und Waisenhäuser und Wohnungen für Witwen und Alte angeschlossen waren, flossen reiche Stiftungsgüter zu, die eine intensive Kunstpflege ermöglichten. Spitäler und ihre Kirchen gehören oft zu den aufwendigsten Bauten spätmittelalterlicher Städte (Mailand, Nürnberg, Lübeck etc.) und wurden mit Werken erstklassiger Künstler ausgestattet.




Datum
03.07.2019
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Charlottenstr. 12/2, vhs FN, Vortragssaal 1


Städtische vhs Friedrichshafen

Charlottenstr. 12/2
88045 Friedrichshafen

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