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Das Spital in der europäischen Geschichte und Kunst II (frühe Neuzeit)


Kursnummer GB4104
Beginn Mi., 20.11.2019, 18:30 - 20:00 Uhr,
Vortrag (ohne Voranmeldung, Abendkasse)
Kursgebühr 6,00 €
Dauer 1 Abend
Kursleitung Klaus Wendler
Kursort
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Das europäische Krankenhaus ist - nach spätantiken Anfängen - zwar im Mittelalter ausgeprägt worden, doch sind weit mehr neuzeitliche Bauten erhalten geblieben. Während im Mittelalter aber ausschließlich die Kirche und die Städte für das Spitalwesen zuständig waren, trat seit dem 16.Jh. mehr und mehr der Staat als Träger hervor, zumal in den protestantischen Ländern, wo die Kirche ihren Besitz verloren hatte. Oft wurden ehemalige Klöster zu Spitälern (z.B. Haina in Hessen). Auch in katholischen Ländern engagierte sich der Staat (Juliusspital Würzburg), wenn auch die Kirche ihre soziale Aufgabe weiterhin wahrnahm. Mit dem Aufstieg des Absolutismus und der Zunahme der stehenden Heere entstand ein neuer Typ: das Invalidenhaus, das Krankenhaus und Altersheim in riesigen Anlagen verband (Hôtel des Invalides, Greenwich Royal Hospital). Ähnliches entstand zur Betreuung von Armen: Oft wurden Armenhaus und Spital kombiniert, zuweilen das Waisenhaus (und manchmal das Gefängnis) angeschlossen. Oft sind diese Anstalten ausgesprochene Prachtbauten und von erstklassigen Künstlern ausgestattet.




Datum
20.11.2019
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Charlottenstr. 12/2, vhs FN, Vortragssaal 1


Städtische vhs Friedrichshafen

Charlottenstr. 12/2
88045 Friedrichshafen

07541 203 3434
07541 203 3435
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